Orkan Thomas schlug zu!

Orkan Thomas schlug am 24.02.2017 zu und hinterließ eine Spur der Verwüstung.
Gegen Mittag am 25.02.2017 erhielten wir von Stegnachbarn per WhatsApp eine Nachricht mit einigen Fotos von unserem Boot. Die Stegnachbarn waren uns ca. 30 Minuten zuvor gekommen. Denn auch wir waren auf dem Weg zur Justitia um nach dem rechten zu schauen. Die Fotos per WhatsApp ließen nichts Gutes erahnen. Und so war es dann auch…

Orkan Thomas hatte eine Spur durch den Hafen gezogen und auch Justitia heftig getroffen. Auch das andere Boote mehr Schaden als unsere Justitia erlitten, stimmte uns nicht fröhlicher.

Das gesamte Verdeck war auf links gerissen. Uns war sofort bewußt, der Schaden ist enorm.

Die Kunststofffenster waren mit Löchern perforiert. Die Schlaufen zur Befestigung am Deck hielten tadellos – leider wurden sie durch die knapp 120km/h schnelle Luftmasse, welche das Verdeck voll traf, aus dem Stoff gerissen. Als Krönung schlugen die Reißverschlussschieber auf den Lack und auf die Seitenfenster, was den Schaden zudem um einiges erhöhte. Wurde die Justitia doch erst im vergangenen Jahr neu lackiert.

Die Trauer war groß. Dennoch galt es nun den offenen Bereich, damit nichts durch den Einstieg ins Boot gelangt und die Instrumente am Aussensteuerstand keinen Schaden nehmen, schnell vor Regenwasser zu schützen.

Somit wurde am Ende des Tages durch den im Hafen ansässigen Segelmacher Plane zur Verfügung gestellt und mit vereinten Kräften, unter anderem auch der Stegnachbarn, der Aussensteuerstand abgedeckt.

Die größte Enttäuschung war jedoch, dass es der Hafenmeister nicht für nötig hielt uns telefonisch davon in Kenntnis zu setzen. Und somit war endgültig beschlossen, dass wir den Hafen wechseln werden.