Endlich dicht!

Grosses Refit – 28.01.2016

Heute war es im Gegensatz zu gestern sonnig und nahezu windstill. Der Schweißer wollte sich heute Morgen telefonisch melden und mitteilen ob das Wetter zum Gasschweißen ausreichend ist. Auch wollte sich heute noch ein Lackierer vorstellen. Dieser kündigte sich für ca. 11 Uhr an.

28.01.2016

Direkt um 8:30 Uhr, auf dem Weg zum Hafen, klingelte auch das Handy. Friedel (der Schweißer) fragte dann, ob ich schon in den Startlöchern bin. Denn das Wetter ist gut, und er braucht nur noch den Wagen packen und losfahren.
Und hier möchte ich erwähnen, dass es sich bei Friedel nicht um Nico K. handelt der in einem Zeitraum von zwei Monate nichts zu Ende gebracht hat. Kein Wunder, war Nico K. doch eine Empfehlung von Sascha W.!

Als erstes musste ich am Hafen Wasser besorgen. Denn als Kühl- und Löschmittel ein unverzichtbares Gut. Leider nicht so einfach im Hafen, da die Aussenwasserhähne alle abgedreht sind.
Somit einige 100 Meter mit Eimern voll Wasser gelaufen.

Alter Loggengeber
Anschließend habe ich vorbereitend den alten Propeller-Geber von der Logge demontiert.

Dann kam um 10:30 Uhr auch schon Friedel und es konnte los gehen.

Schiefe Badeplattform

Hier wurde nun als erstes die schief angeschweißte Badeplattform in Angriff genommen.

Flexarbeiten an Badeplattform
Als erstes wurde die Badeplattform angeflext um sie ausrichten zu können.

Schweißarbeiten an Badeplattform
Nachfolgend die Plattform ausgerichtet und die Flexstellen verschweißt und nachgeflext.

Badeplattform mal gerade

Endlich ist die Verlängerung der Badeplattform abgeschlossen. Sie ist gerade, stabil und sauber verlängert!
Endlich war ein Macher und kein Schwätzer am Werk.

Auspuff-Schnitt
Nun der Auspuff verlängert. Hierzu zuvor noch ein Winkel eingebracht, damit der Auspuff leicht zur Steuerbordseite neigt.  und eine weitere Halterung zur Stabilisierung angebracht.

Neues Auspuffendstück

Nachfolgend das neue Auspuffendstück und eine zusätzliche Halterung an den alten Auspuff angeschweißt und den Übergang geflext.

Auspuffverlängerung

Das Ergebnis ist sehr gutgeworden!

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Als nächstes war das Loggenloch dran.

Geschlossenes Loggenloch

Erst blank geschliffen und nachfolgend zugeschweißt und verdichtet. Hier wurde zur absoluten Sicherheit ein Pfropf aufgeschweißt. Perfekt.
Der kleine Aufsatz von der Fläche 4 x 4 cm (Das Loggenloch hatte nur einen Durchmesser von 10mm) bleibt – wird natürlich beigespachtelt -, so ist zusätzlich die Stelle auch in Zukunft ersichtlich und man macht dort nicht zufällig in der Zukunft nochmal einen Durchbruch und ist absolut stabil und dicht.

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Nun die Querverstrebungen galt es die zum Schutz des Bugstrahlruders fehlenden Querstreben wieder einzuschweißen.

Schweißarbeiten Bugstrahlruder

Diese wurden genau an den alten Stellen, erst backbord- und nachfolgend steuerbordseitig, eingeschweißt.

Neue Querstreben für Bugstrahlruder

Und das Ergebnis ist wirklich gut geworden.

Löcher für Namensschilder

Zum Schluss noch vier Gewinde an jeder Seite des Salons geschnitten. Hier werden später die Namensschilder stabil angebracht.

Diese Aufgaben dauerten bis ca. 14:30 Uhr. Also ca. 4 Stunden in denen Friedel (der Schweißer) und ich eine Menge Spaß und gelacht hatten.
Bei Friedel merkt man sehr schnell die Fachkenntnis im Bereich Stahlarbeiten – auch in Bezug auf Boote. Kompetent, zuverlässig, pünktlich und günstig. Hier weiß ich wovon ich rede und habe Vergleichswerte!

Am Vormittag stellte sich auch, wie angekündigt, der eingangs erwähnte Lackierer (nicht Sascha W.!) vor.
Hier folgt nun ein Angebot in den kommenden Tagen ein Angebot.
Der Lackierer  sagte direkt dabei, dass er auch direkt anfangen könne und er ca. 3 Wochen für die Fertigstellung benötigen würde.

Die Sascha W. Story:
Sascha W. meldete sich tatsächlich noch gestern Abend um 21:32 Uhr bei mir und wollte heute zu einem Gespräch zum Hafen kommen. Auslöser war ein vorangegangenes postalisches Schreiben mit einer Aufforderung der Arbeitsaufnahme zum 27.01.2016 um 10:00 Uhr. Jedoch reagierte er erst gestern Abend, da er da erst das Schreiben gelesen hat. Er fragte dann bzgl. des Ziels der Fertigstellung bis zum 27.02.2016 des Auftrages; wie er es schaffen solle, wenn er nur arbeiten darf, wenn ich da bin. Im Schreiben hatte ich darauf hingewiesen, dass ich bis zum 27.02. täglich zwischen 9 und 17 Uhr im Hafen sein werde. Hierauf verwies ich nochmal und aufgrund der o.g. genannten Termine mit dem Schweißer und Lackierer bot ich ihm nachfolgend per SMS an, in der Zeit von 9:00 – 10:00 Uhr oder von 16:00 – 17:00 Uhr für ihn ein Ohr zu haben – mit Erwartung seiner Rückmeldung bis heute Morgen 8:00 Uhr.

Jedoch war da Sascha W.’s Handy auch schon wieder aus und meine SMS erreichte ihn erst heute um 14:33 Uhr, nachdem er sein Handy wieder eingeschaltet hatte. Darauf antwortete er um 14:36 Uhr „16-17 Uhr komm ich“. Jedoch kam dann um 16:11 Uhr eine SMS von ihm mit dem Inhalt „Morgen könnte evtl. 16:30 Uhr werden mfg“.

Moment mal… gestern sprach er von heute und heute von morgen… und genau diese Frage stellte ich ihm per SMS – worauf er mich das erste Mal seit 4,5 Wochen anrief. Er könne heute doch nicht, da seine Lebensgefährtin erst um 16:00 Uhr von der Arbeit zurück war und sie noch zu Schule müssen, da sein Sohn in einer Schlägerei verwickelt war.
Sein Vorschlag war, dass er dann morgen früh um ca. 9:00 Uhr am Hafen ist.
Was mir recht wie auch egal war.
Denn Glauben schenke ich Sascha W.’s Worten schon lange nicht mehr.
Bei Sascha W. glaube ich nur noch, was ich selber erlebe. Und selbst da zweifel ich meist, denn vieles ist zu unglaublich.

Insgesamt war es heute dennoch ein erfolgreicher Tag mit einer guten Leistung.
Wurde doch das alles erledigt und fertiggestellt, was schon vor 3 Monaten fertiggestellt sein sollte.